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Beginn der Rekonstrucktion 
Pünktlich mit dem Winter beginnt auch Sanierung des Pfarr- und Gemeindehauses.
Sarkasmus und Freude schwingen bezüglich des Starttermins mit. Endlich, nach fast vier Jahren, Planungs- und Antragszeit geht es los. Seit dem letzten Jahrtausend, seit Jahres
-beginn 1998, als die Decke im Gemeinderaum wegen Haus-schwammbefalls herunterbrach, füllten sich mehrere Aktenordner mit Antragsunterlagen. Vieles ist
schlimmer geworden: durch die Schäden am Dach, durch das Feuer im Obergeschoß zehn Tage vor Heiligabend 2000 und durch den Leerstand seit Februar letzten Jahres. Zum
Jahresende wird das älteste Wohnhaus der Stadt - es wurde nach dem Stadtbrand im Jahre 1729 als erstes Haus wieder aufgebaut - wieder nutzbar sein. Wenn alle Arbeiten
planmäßig verlaufen, werden Sanierung und Umbau im Herbst diesen Jahres abgeschlossen sein. Vielleicht zur Adventsfeier wird die Gemeinde-öffentlichkeit dann im
Erdgeschoß einen großen Gemeindesaal, eine Teeküche und drei Archivräume und im Obergeschoß drei kleine Gruppenräume mit Internetzugang nutzen können. Diese Räume
machen insgesamt etwa drei Fünftel der gesamten, Hausfläche aus. Die übrige Fläche gehört dann zur Pfarrwohnung.
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Nach 1729 wurde das Pfarrhaus errichtet
Es ist ein eingeschossiges Fachwerktraufenhaus mit Frontispiz und Krüppelwalmdach. 
In einem Raum des Erdgeschosses befindet sich eine einfache Stuckdecke (umlaufende Leiste im Spiegel ein gerahmtes, an den Ecken
eingeschwungenes Viereck, davor Medaillons. In der Ostwand des Raumes sind Alkoven.
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